gebrauchtyachten.de

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 14. Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Online-Plattform gebrauchtyachten.de und der zugehörigen Länder-Domains (nachfolgend „Plattform“) sowie für alle darüber geschlossenen Verträge zwischen den Nutzern und dem Anbieter.

(2) Anbieter und Vertragspartner ist:

Yachtlogic GmbH Badestraße 35, 20148 Hamburg, Deutschland Geschäftsführer: Jürgen Henry Jacobs Telefon: +49 (0)40 411 72000 · E-Mail: info@yachtlogic.eu Amtsgericht Hamburg, HRB 134884 · USt-IdNr. DE298030684

(3) „Verbraucher“ ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). „Unternehmer“ ist, wer in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(4) Abweichende oder entgegenstehende Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nicht Vertragsbestandteil, soweit der Anbieter ihrer Geltung nicht ausdrücklich zustimmt. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Nutzer haben Vorrang vor diesen AGB; ihr Vorrang hängt nicht von der Einhaltung einer besonderen Form ab.

(5) Die Plattform wird über folgende Länder-Domains betrieben:

gebrauchtyachten.de (Deutsch) · gebrauchtyachten.at (Deutsch) · gebrauchtyachten.ch (Deutsch) · gebruiktejachten.nl (Niederländisch) · brugtebaade.dk (Dänisch) · begagnadebatar.se (Schwedisch) · bateauxdoccasion.fr (Französisch) · preownedyachts.eu (Englisch) · preownedyachts.co.uk (Englisch) · barcosdeocasiao.pt (Portugiesisch) · kaytetytveneet.fi (Finnisch) · uzywanejachty.pl (Polnisch) · yatesdeocasion.es (Spanisch) · yachtusati.it (Italienisch) · preownedyachts.gr (Griechisch)

(6) Vertragssprache ist die im Bestellvorgang der jeweils genutzten Domain bereitgestellte Sprachfassung dieser AGB. Diese Sprachfassung wird dem Nutzer vor der Bestellung angezeigt und mit der Vertragsbestätigung übermittelt; sie ist für den betreffenden Vertrag maßgeblich. Leistungsbeschreibung und Preise werden in der jeweiligen Domain-Sprache ausgewiesen.

§ 2 Leistungen der Plattform

(1) Die Plattform ist ein auf gebrauchte Yachten spezialisierter Marktplatz und ein Informationsportal. Sie ermöglicht es Nutzern, Inserate zu veröffentlichen und zu suchen, und bietet ergänzende Dienste wie eine Yacht-Datenbank, eine Preis-Einschätzung (Preischeck), ein Branchenbuch sowie redaktionelle Inhalte.

(2) Yachtlogic stellt die technische Infrastruktur für die Veröffentlichung und Suche fremder Inserate sowie die Kontaktaufnahme zwischen Interessenten und Inserenten bereit. Yachtlogic bietet die inserierten Yachten nicht selbst zum Verkauf an, handelt weder als Verkäufer noch als Käufer, Vertreter oder Makler und wirkt am Abschluss und an der Erfüllung der Yachtkaufverträge nicht mit, soweit im Einzelfall nicht ausdrücklich und erkennbar eine abweichende Leistung vereinbart wird. Die entgeltliche Buchung einer Inseratsleistung begründet ausschließlich einen Vertrag über diese Plattformleistung.

(3) Der konkrete Leistungsumfang der kostenpflichtigen Produkte ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung im Bestellvorgang.

(4) Die Leistungsbeschreibung nennt insbesondere Leistungsdauer, enthaltene Funktionen, Umfang einer hervorgehobenen Platzierung, Preis und gegebenenfalls benötigte technische Voraussetzungen. Ein bestimmter Verkaufserfolg, eine Mindestzahl von Interessenten oder ein bestimmter Verkaufspreis werden nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Die vereinbarten Eigenschaften der gebuchten Plattformleistung bleiben hiervon unberührt.

(5) Preis-Einschätzungen dienen der Orientierung anhand der in der Leistungsbeschreibung erläuterten Daten und Methode. Sie ersetzen keine Besichtigung oder individuelle sachverständige Bewertung des konkreten Zustands der Yacht. Für die Erstellung wird auf die vom Nutzer eingegebenen Daten zurückgegriffen. Gesetzliche Ansprüche wegen einer mangelhaften vereinbarten Leistung und § 12 bleiben unberührt.

(6) Bei automatisiert oder KI-gestützt erstellten Entwürfen für Texte und Exposés hat der Nutzer tatsächliche Angaben vor einer eigenen Veröffentlichung zu prüfen und erkennbare Fehler zu berichtigen. Entwürfe werden in das Formular des Nutzers übernommen und erst nach dessen Freigabe veröffentlicht. Diese Mitwirkungspflicht beseitigt keine gesetzlichen Ansprüche wegen einer mangelhaften Leistung des Anbieters.

§ 3 Registrierung und Nutzerkonto

(1) Für bestimmte Funktionen ist ein Nutzerkonto erforderlich. Bei der Registrierung sind wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen. Gewerbliche Nutzer registrieren sich als Profi-/Händlerkonto.

(2) Die Registrierung ist volljährigen natürlichen Personen sowie juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften gestattet. Wer für ein Unternehmen handelt, muss vertretungsberechtigt sein. Änderungen wesentlicher Registrierungsdaten sind unverzüglich zu aktualisieren.

(3) Mit dem Absenden der Registrierung gibt der Nutzer ein Angebot zum Abschluss eines grundsätzlich kostenlosen Nutzungsvertrags unter Einbeziehung dieser AGB ab. Der Anbieter nimmt das Angebot durch eine ausdrückliche Registrierungsbestätigung oder Freischaltung des Nutzerkontos an. Eine bloße Bestätigung des Eingangs der Registrierungsdaten ist noch keine Annahme. Die Verifizierung der angegebenen E-Mail-Adresse kann Voraussetzung der Freischaltung sein. Kostenpflichtige Leistungen werden gesondert nach § 4 vereinbart.

(4) Die Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Bei Anhaltspunkten für einen unbefugten Zugriff ist der Anbieter unverzüglich zu informieren und das Passwort zu ändern, soweit dies möglich ist. Für schuldhafte Pflichtverletzungen haftet der Nutzer nach den gesetzlichen Vorschriften. Aus der bloßen Verwendung seiner Zugangsdaten folgt keine verschuldensunabhängige Haftung für Handlungen Dritter.

(5) Ein Anspruch auf erstmaligen Abschluss eines Nutzungsvertrags besteht vorbehaltlich gesetzlicher Verpflichtungen nicht. Bereits bestehende Nutzungsverhältnisse dürfen nur nach den vertraglichen und gesetzlichen Voraussetzungen eingeschränkt, gesperrt oder beendet werden. Für Maßnahmen wegen Regelverstößen gelten insbesondere § 9 und, gegenüber gewerblichen Nutzern, § 16.

(6) Der Nutzer kann den kostenlosen Nutzungsvertrag jederzeit in Textform, insbesondere per E-Mail an info@yachtlogic.eu, sowie über den im Konto bereitgestellten Kündigungsweg kündigen. Die Kündigung einzelner kostenpflichtiger Leistungen richtet sich nach deren vereinbarter Laufzeit und § 7. Eine bloße Löschung des Kontos ersetzt die Kündigung eines gesonderten kostenpflichtigen Vertrags nur, wenn dies im Löschvorgang ausdrücklich vorgesehen und bestätigt wird. Vor einer Löschung kann der Nutzer wählen, seine Daten für 30 Tage zum Export vorzuhalten; danach werden sie gelöscht. Gesetzliche Beendigungs- und Widerrufsrechte bleiben unberührt.

(7) Der Anbieter kann den kostenlosen Nutzungsvertrag ordentlich mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Bestehen noch entgeltliche Leistungen mit einer später endenden vereinbarten Laufzeit, wirkt diese Kündigung frühestens mit deren Ende. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt; § 16 gilt ergänzend. Die Folgen für veröffentlichte Inhalte und gesetzliche Rechte auf Herausgabe beziehungsweise Weiternutzung von Inhalten sind zu beachten.

§ 4 Zustandekommen der Verträge

(1) Private Inserate können im Umfang der jeweiligen Leistungsbeschreibung kostenlos eingestellt werden. Kostenpflichtige Zusatzleistungen werden vor Buchung als solche gekennzeichnet. Die Veröffentlichung einer Yacht mit einem festen Angebotspreis stellt im Verhältnis zum Interessenten grundsätzlich eine Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots (invitatio ad offerendum) dar und führt weder durch das Aufrufen des Inserats noch durch eine Kontaktanfrage zum Abschluss eines Kaufvertrags. Kaufverträge über die inserierten Yachten werden unmittelbar zwischen Verkäufer und Käufer außerhalb der Plattform geschlossen. Die Absätze 2 bis 4 betreffen ausschließlich Verträge über Leistungen von Yachtlogic.

(2) Die Darstellung kostenpflichtiger Produkte ist eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots. Der Nutzer kann seine Angaben vor Absenden der Bestellung prüfen und korrigieren. Erst mit Betätigung der abschließenden Bestellschaltfläche gibt er ein verbindliches Angebot ab. Bei Bestellungen von Verbrauchern, die zur Zahlung verpflichten, ist diese mit „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet.

(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Freischaltung beziehungsweise Bereitstellung der bestellten Leistung annimmt. Eine reine Eingangsbestätigung oder eine Zahlungsautorisierung des Zahlungsdienstleisters stellt für sich genommen keine Annahme dar. Nimmt der Anbieter die Bestellung nicht an, werden bereits eingezogene Beträge unverzüglich zurückerstattet.

(4) Der Nutzer kann diese AGB vor Bestellung speichern oder ausdrucken. Nach Vertragsschluss erhält er eine Vertragsbestätigung mit den Bestelldaten, der maßgeblichen AGB-Fassung und, soweit erforderlich, Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail oder als E-Mail-Anhang. Der Leistungstermin und die verfügbaren Vertragssprachen werden vor der Bestellung angegeben.

§ 5 Preise und kostenpflichtige Leistungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Bestellvorgang angegebenen Preise. Preise für Verbraucher verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer; Preise für Profi-/B2B-Abonnements verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden Umsatzsteuer.

(2) Kostenpflichtige Einmalleistungen für Verbraucher sind insbesondere der FotoExposé-Generator, die Verlängerung einer Privatanzeige und die Premium-Top-Platzierung. Kostenpflichtige Abonnements richten sich ausschließlich an gewerbliche Nutzer (Händler-, Ausrüster-, Hersteller- und Branchenbuch-Profile).

(3) Bei Abonnements werden vor Bestellung der Abrechnungszeitraum, die Mindestlaufzeit, der Preis pro Abrechnungszeitraum und die während der Mindestlaufzeit mindestens anfallenden Kosten angegeben. Einmalleistungen verlängern sich nicht automatisch, sofern nicht ausdrücklich ein gesetzlich zulässiges Abonnement vereinbart wird. Eine spätere Änderung veröffentlichter Listenpreise ändert nicht automatisch bereits vereinbarte Entgelte.

§ 6 Zahlung und Rechnung

(1) Die Zahlungsabwicklung für Leistungen des Anbieters erfolgt über Stripe mit den im Bestellvorgang angebotenen Zahlungsmitteln (Kreditkarte und SEPA-Lastschrift). Soweit für die Nutzung einer Zahlungsart ein eigenständiges Vertragsverhältnis mit einem Zahlungsdienstleister erforderlich ist, gelten dafür dessen vor Abschluss zugänglich gemachte Bedingungen. Diese ändern weder den Leistungsumfang noch die gesetzlichen Rechte aus dem Vertrag mit Yachtlogic.

(2) Einmalentgelte werden mit Vertragsschluss fällig. Abonnemententgelte werden zu Beginn des vereinbarten Abrechnungszeitraums fällig, soweit die konkrete Bestellung keine andere Regelung enthält. Rechnungen werden elektronisch bereitgestellt. Gesetzliche Anforderungen an Rechnungen bleiben unberührt.

(3) Bei ausbleibender fälliger Zahlung darf der Anbieter die betroffene entgeltliche Leistung im Rahmen der gesetzlichen Leistungsverweigerungsrechte vorübergehend aussetzen. Zuvor informiert er den Nutzer und gibt Gelegenheit, die Zahlung innerhalb einer angemessenen Frist nachzuholen, soweit dies nicht ausnahmsweise entbehrlich ist. Berechtigte Einwendungen und gesetzliche Zurückbehaltungsrechte des Nutzers bleiben unberührt. Es erfolgt keine automatische Sperre allein aufgrund eines Zahlungsfehlers, den der Anbieter zu vertreten hat.

(4) Der Nutzer kann mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis und gesetzliche Zurückbehaltungsrechte bleiben ebenfalls unberührt.

§ 7 Laufzeit und Kündigung von Abonnements

(1) Abonnements werden ausschließlich mit Unternehmern für die im Bestellvorgang angegebene anfängliche Laufzeit von einem Monat oder einem Jahr geschlossen. Ein monatliches Abonnement verlängert sich um jeweils einen weiteren Monat, wenn es nicht zum Ende des laufenden Monats gekündigt wird. Ein jährliches Abonnement verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht spätestens einen Monat vor Ablauf gekündigt wird. Laufzeitbeginn, Abrechnung und Kündigungsfrist werden vor Bestellung ausdrücklich ausgewiesen.

(2) Die Kündigung ist über das Kundenportal oder in Textform, insbesondere per E-Mail an info@yachtlogic.eu, möglich. Entscheidend ist der Zugang beim Anbieter. Eine Kündigung durch den Nutzer bedarf keiner Begründung. Die Kündigung eines Abonnements beendet den kostenlosen Nutzungsvertrag nicht automatisch. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Sollte ein Abonnement entgegen Absatz 1 wirksam mit einem Verbraucher geschlossen werden, verlängert es sich nach der vereinbarten anfänglichen Laufzeit ausschließlich auf unbestimmte Zeit. Der Verbraucher kann es nach der Verlängerung jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Vor Ablauf der anfänglichen Laufzeit beträgt die Kündigungsfrist höchstens einen Monat. Eine für den Verbraucher günstigere Vereinbarung bleibt maßgeblich.

(4) Soweit § 312k BGB anwendbar ist, stellt der Anbieter zusätzlich die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsschaltfläche mit Bestätigungsseite und elektronischer Bestätigung zur Verfügung. Der Kündigungsweg in Absatz 2 bleibt daneben erhalten. Die Rechtsfolgen einer nicht ordnungsgemäß bereitgestellten Schaltfläche bleiben unberührt.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften ein Widerrufsrecht zu. Die Frist beträgt grundsätzlich 14 Tage; Beginn, Ausübung und Folgen richten sich nach der für das jeweilige Produkt bereitgestellten Widerrufsbelehrung. Widerrufsbelehrung und Muster-Widerrufsformular sind unter /widerrufsbelehrung abrufbar, werden vor Vertragsschluss bereitgestellt und nach Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.

(2) Bei entgeltlichen Dienstleistungen, einschließlich digitaler Dienstleistungen, erlischt das Widerrufsrecht vor Ablauf der Widerrufsfrist erst mit vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn der Verbraucher vor Beginn ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung verliert. Die sofortige Freischaltung eines Inserats oder einer zeitlich laufenden Platzierung allein bewirkt kein Erlöschen.

(3) Bei entgeltlichen digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, erlischt das Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung nur, wenn der Verbraucher ausdrücklich dem Beginn vor Ablauf der Widerrufsfrist zugestimmt, seine Kenntnis vom Verlust seines Widerrufsrechts durch diese Zustimmung bestätigt und der Anbieter ihm eine Bestätigung nach § 312f BGB zur Verfügung gestellt hat. Welche Regelung gilt, richtet sich nach der tatsächlich geschuldeten Leistung, nicht allein nach ihrer Bezeichnung als „digital“.

(4) Ein Wertersatz für vor dem Widerruf erbrachte Dienstleistungen kann nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere nach § 357a Abs. 2 BGB, verlangt werden. Für digitale Inhalte im Sinne von Absatz 3 fällt nach § 357a Abs. 3 BGB kein Wertersatz an. Der Widerruf ist nicht auf ein bestimmtes Formular oder auf die elektronische Funktion beschränkt.

(5) Für über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossene, widerrufliche Fernabsatzverträge stellt der Anbieter während der Widerrufsfrist eine elektronische Widerrufsfunktion nach § 356a BGB bereit. Diese ist mit „Vertrag widerrufen“ oder einer gleichbedeutenden eindeutigen Formulierung beschriftet. Nach Identifizierung des Vertrags kann der Verbraucher über „Widerruf bestätigen“ oder eine gleichbedeutende eindeutige Formulierung den Widerruf absenden. Der Anbieter übermittelt unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger mit Inhalt, Datum und Uhrzeit.

§ 9 Pflichten der Nutzer und Inhalte der Inserate

(1) Für die von ihm eingestellten Inserate, Texte, Bilder, Dokumente, Preise und sonstigen Angaben ist der jeweilige Nutzer inhaltlich verantwortlich. Inserate müssen wahrheitsgemäß, hinreichend vollständig, aktuell und rechtmäßig sein. Der Nutzer hat insbesondere die Verkaufsberechtigung, den angebotenen Preis, die Verfügbarkeit und wesentliche Eigenschaften der Yacht zutreffend anzugeben und Änderungen unverzüglich zu berichtigen. Er sichert zu, zur Veröffentlichung sämtlicher Inhalte berechtigt zu sein und keine Rechte Dritter zu verletzen.

(2) Unzulässig sind insbesondere irreführende Angaben, rechtswidrige, beleidigende oder jugendgefährdende Inhalte sowie die Einstellung von Angeboten, die der Nutzer nicht zu verkaufen berechtigt ist.

(3) Gewerbliche Anbieter müssen ihren gewerblichen Status zutreffend angeben und die für ihre Angebote geltenden gesetzlichen Informationspflichten erfüllen, insbesondere Anbieterkennzeichnung, Gesamtpreise und gegebenenfalls Verbraucherinformationen. Gesetzliche Prüf- und Informationspflichten der Plattform werden hierdurch nicht auf den Nutzer verlagert. Angebote sind nach Verkauf oder Wegfall der Verkaufsberechtigung unverzüglich zu aktualisieren oder zu entfernen.

(4) Die Plattform darf nicht für Betrug, unzulässige Werbenachrichten, das Verbreiten von Schadsoftware, die Umgehung von Zugangssperren oder eine den Betrieb beeinträchtigende automatisierte Massennutzung eingesetzt werden. Gesetzlich erlaubte Nutzungen, insbesondere unabdingbare urheberrechtliche Befugnisse, bleiben unberührt.

(5) Der Nutzer räumt dem Anbieter für die Dauer der vereinbarten Veröffentlichung ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht an den von ihm eingestellten Inhalten ein, soweit dies zur Speicherung, technischen Verarbeitung und Darstellung auf der Plattform erforderlich ist. Es umfasst technisch notwendige Format- und Größenanpassungen sowie die Bereitstellung über die vereinbarten Plattform-Domains. Technische Dienstleister dürfen hierfür im erforderlichen Umfang eingeschaltet werden. Die Rechte verbleiben im Übrigen beim Nutzer beziehungsweise dem jeweiligen Rechteinhaber.

(6) Eine Verwendung von Inhalten für eigenständige Werbung außerhalb der vereinbarten Plattform, externe Partnerveröffentlichungen oder das Training von KI-Modellen wird durch Absatz 5 nicht gestattet. Hierfür ist gegebenenfalls eine gesonderte Vereinbarung erforderlich. Nach Ende der Veröffentlichung endet das Nutzungsrecht, abgesehen von erforderlicher technischer Abwicklung und rechtlich gebotener Beweissicherung. Gesetzliche Löschpflichten bleiben unberührt.

(7) Bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Inhalte, erhebliche Verstöße gegen diese AGB, Betrug, unbefugte Kontonutzung oder konkrete Gefahren für den sicheren Betrieb darf der Anbieter verhältnismäßige Maßnahmen ergreifen. Hierzu zählen Aufforderungen zur Korrektur, Verwarnungen, vorübergehende Einschränkungen, Entfernung einzelner Inhalte und, bei schweren oder wiederholten Verstößen, eine Sperrung oder Kündigung. Schwere, Dauer und Häufigkeit des Verstoßes, Verschulden, betroffene Rechte und bisherige Abhilfemaßnahmen sind zu berücksichtigen. Eine Gelegenheit zur Abhilfe wird eingeräumt, soweit sie nicht wegen Dringlichkeit oder anderer gesetzlicher Gründe entbehrlich ist.

(8) Der Anbieter begründet Beschränkungen wegen rechtswidriger oder AGB-widriger Inhalte entsprechend Art. 17 DSA, soweit diese Vorschrift anwendbar ist. Die Begründung enthält insbesondere die Maßnahme, maßgebliche Tatsachen, rechtliche beziehungsweise vertragliche Grundlage, gegebenenfalls eingesetzte automatisierte Mittel und verfügbare Rechtsbehelfe. Gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt. Nutzer können eine Überprüfung unter info@yachtlogic.eu verlangen; gerichtliche und zwingende gesetzliche Beschwerderechte bleiben unberührt. Für gewerbliche Nutzer gilt ergänzend § 16.

(9) Rechtswidrige Inhalte können über die an jedem Inserat bereitgestellte „Melden“-Funktion gemeldet werden; diese erfasst einen Meldegrund und eine optionale Nachricht. Der Anbieter prüft ausreichend begründete Meldungen sorgfältig, objektiv und zeitnah und teilt dem Meldenden seine Entscheidung sowie die verfügbaren Rechtsbehelfe mit, soweit gesetzlich vorgesehen.

(10) Der Nutzer stellt den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, soweit diese auf einer vom Nutzer zu vertretenden Verletzung der Pflichten dieses Paragraphen beruhen. Erfasst sind erforderliche und angemessene Kosten der Rechtsverteidigung in gesetzlicher Höhe. Der Anbieter informiert den Nutzer über die Inanspruchnahme und ermöglicht ihm angemessene Mitwirkung. Eigenes Mitverschulden des Anbieters wird berücksichtigt. Der Nutzer wird nicht zur Übernahme eines ohne seine Zustimmung geschlossenen Anerkenntnisses oder Vergleichs verpflichtet, soweit hierfür keine andere rechtliche Grundlage besteht.

§ 10 Rolle der Plattform

(1) Yachtlogic ist ausschließlich Betreiber der technischen Inserats- und Informationsplattform. Inserate stammen grundsätzlich von den jeweiligen Nutzern und sind keine eigenen Verkaufsangebote von Yachtlogic. Yachtlogic ist weder Partei eines Yachtkaufvertrags noch Vertreter, Makler oder Erfüllungsgehilfe der Verkäufer oder Käufer. Die Veröffentlichung eines Festpreises bedeutet keine rechtlich bindende Verkaufszusage von Yachtlogic. Eine Kontaktaufnahme oder Interessensbekundung über die Plattform begründet keinen Kaufvertrag. Kennzeichnet ein Verkäufer ein Inserat als Auktion, verweist die Plattform lediglich auf eine externe Auktion eines Dritten; Yachtlogic führt keine eigene Auktion durch, nimmt keine Gebote entgegen und wickelt keine Auktionszahlungen ab.

(2) Für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Rechtmäßigkeit der Inserate ist der jeweilige Inserent verantwortlich. Dies umfasst insbesondere Angaben zu Eigentum, Verkaufsberechtigung, Identität, Beschaffenheit, Schäden, Ausstattung, Baujahr, Preis und Verfügbarkeit. Yachtlogic führt keine generelle Vorabprüfung sämtlicher Inserate durch und übernimmt keine Garantie für solche Nutzerangaben. Gesetzliche Prüf-, Melde- und Handlungspflichten, insbesondere nach der Verordnung (EU) 2022/2065 (DSA), bleiben unberührt.

(3) Rechte und Ansprüche aus dem Yachtkaufvertrag, insbesondere auf Zahlung, Übergabe, Eigentumsverschaffung, Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung sowie Schadensersatz wegen Sach- oder Rechtsmängeln, Falschangaben oder Nichterfüllung, sind gegenüber dem jeweiligen Kaufvertragspartner geltend zu machen. Yachtlogic übernimmt keine Gewähr für Identität, Bonität oder Leistungsfähigkeit der Vertragsparteien und garantiert weder den Abschluss noch die Durchführung eines Yachtkaufvertrags. Die Einstufung als privater oder gewerblicher Verkäufer richtet sich nach den tatsächlichen Umständen und nicht allein nach der Selbstauskunft.

(4) Die vorstehenden Regelungen betreffen ausschließlich Ansprüche aus dem Rechtsverhältnis zwischen Verkäufer und Käufer. Eigene vertragliche Pflichten und gesetzliche Verantwortlichkeiten von Yachtlogic, insbesondere für eigene Informationen, selbst erbrachte Leistungen, schuldhafte Pflichtverletzungen und den gesetzlich gebotenen Umgang mit rechtswidrigen Inhalten, werden nicht ausgeschlossen. Für die Haftung aus dem Nutzungs- und Leistungsverhältnis mit Yachtlogic gilt § 12.

§ 11 Verfügbarkeit und Änderungen

(1) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der vereinbarten Leistungen. Eine durchgehend unterbrechungsfreie Verfügbarkeit wird nicht zugesagt. Erforderliche Wartung wird nach Möglichkeit zu nutzungsarmen Zeiten durchgeführt und bei absehbaren erheblichen Einschränkungen rechtzeitig angekündigt. Ausfallzeiten werden auf das erforderliche Maß begrenzt. Gesetzliche Ansprüche bei Nichtbereitstellung oder Mängeln, insbesondere bei entgeltlichen Leistungen, bleiben unberührt.

(2) Eine Änderung dieser AGB für neu geschlossene Verträge erfolgt durch Einbeziehung der dann geltenden Fassung. Für bereits bestehende Verträge bedürfen Änderungen grundsätzlich einer Vereinbarung mit dem Nutzer, soweit nicht eine konkrete gesetzliche Änderungsbefugnis besteht. Eine bloße Veröffentlichung, Schweigen oder weitere Nutzung gelten für sich genommen nicht als Zustimmung. Änderungen vereinbarter Preise und wesentlicher Hauptleistungen werden nicht allein durch diese Klausel ermöglicht.

(3) Zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderliche Aktualisierungen werden nach den gesetzlichen Vorgaben bereitgestellt. Darüber hinausgehende Änderungen eines dauerhaft bereitgestellten digitalen Produkts werden nicht pauschal durch diese AGB gestattet. Soweit eine Änderung gesondert wirksam vereinbart wird, sind insbesondere die Voraussetzungen und Informations- beziehungsweise Beendigungsrechte des § 327r BGB zu beachten, soweit dieser anwendbar ist. § 16 regelt zusätzlich die Ankündigung gegenüber gewerblichen Nutzern.

§ 12 Haftung und gesetzliche Mängelrechte

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für schuldhafte Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aufgrund übernommener Garantien oder sonstiger zwingender verschuldensunabhängiger Haftung.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit Absatz 1 nicht eingreift.

(3) Diese Haftungsregelung gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters. Gesetzliche Ansprüche auf Bereitstellung, Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung und Erstattung sowie sonstige zwingende Mängelrechte bleiben unberührt. Dies gilt insbesondere für Verbraucherverträge über digitale Produkte nach §§ 327 ff. BGB; Schadensersatzansprüche richten sich im gesetzlich zulässigen Umfang nach den Absätzen 1 und 2.

§ 13 Datenschutz

(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung, abrufbar unter /datenschutz.

(2) Die Zustimmung zu diesen AGB ist keine Einwilligung in Werbung, optionales Tracking oder sonstige einwilligungsbedürftige Datenverarbeitungen. Hierfür werden erforderlichenfalls gesonderte Erklärungen eingeholt.

§ 14 Streitbeilegung

(1) Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz teilzunehmen.

(2) Zwingende besondere Beschwerde- und Streitbeilegungsrechte im Zusammenhang mit Plattformmaßnahmen bleiben hiervon unberührt. Der Hinweis in Absatz 1 betrifft die Verbraucherschlichtung nach dem VSBG und schließt solche Rechte nicht aus.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird Hamburg als Gerichtsstand vereinbart, soweit eine solche Vereinbarung gesetzlich zulässig ist. Zwingende Zuständigkeitsvorschriften, insbesondere für Verbraucher und ausschließliche Gerichtsstände, bleiben unberührt. Eine Gerichtsstandsvereinbarung allein wegen einer Unternehmereigenschaft, die keine Kaufmannseigenschaft begründet, wird hierdurch nicht getroffen.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(4) An die Stelle unwirksamer Klauseln treten die gesetzlichen Vorschriften. § 306 Abs. 3 BGB bleibt unberührt. Eine Ersetzung durch die wirtschaftlich nächstkommende Klausel wird nicht vereinbart.

§ 16 Ergänzende Regeln für gewerbliche Plattformnutzer

(1) Soweit die Plattform gegenüber einem gewerblichen Nutzer als Online-Vermittlungsdienst im Sinne der Verordnung (EU) 2019/1150 tätig wird, gelten die folgenden ergänzenden Regeln. Gesetzliche Ansprüche und zwingende weitergehende Vorgaben bleiben unberührt.

(2) Bei einer Einschränkung oder Aussetzung gegenüber einem gewerblichen Nutzer wird diesem vor oder spätestens mit Wirksamwerden eine Begründung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt. Eine vollständige Beendigung durch den Anbieter wird grundsätzlich mindestens 30 Tage vorher auf einem dauerhaften Datenträger begründet. Die gesetzlichen Ausnahmen des Art. 4 der Verordnung (EU) 2019/1150 bleiben unberührt; eine bloße Bezeichnung als „wichtiger Grund“ ersetzt deren Voraussetzungen nicht. Dem Nutzer wird Gelegenheit gegeben, die Tatsachen und Umstände zu erläutern. Wird die Maßnahme aufgehoben, werden Zugang und betroffene Daten im gesetzlichen Umfang unverzüglich wiederhergestellt.

(3) Vorgeschlagene Änderungen dieser AGB werden dem betroffenen gewerblichen Nutzer auf einem dauerhaften Datenträger mitgeteilt. Sie werden nicht vor Ablauf einer angemessenen Frist von mindestens 15 Tagen umgesetzt; bei erforderlichen technischen oder geschäftlichen Anpassungen wird eine längere Frist eingeräumt. Das gesetzliche Kündigungsrecht nach Art. 3 Abs. 2 der Verordnung (EU) 2019/1150 bleibt unberührt. Ausnahmen von der Ankündigungsfrist gelten nur nach Art. 3 Abs. 4. Eine nach § 11 Abs. 2 erforderliche Änderungsvereinbarung wird durch die bloße Ankündigung nicht ersetzt.

(4) Die für die Reihenfolge von Angeboten maßgeblichen Hauptparameter und die Gründe ihrer relativen Bedeutung werden in der nachfolgenden Rankingbeschreibung erläutert. Kostenpflichtige Hervorhebungen beeinflussen die Sichtbarkeit in dem vor Buchung angegebenen Umfang; sie garantieren ohne ausdrückliche Zusage keinen dauerhaft bestimmten Rang.

(5) Der technische und vertragliche Zugang zu Daten, einschließlich etwaiger Datenzugänge nach Vertragsende, sowie eine etwaige differenzierte Behandlung eigener beziehungsweise verbundener Angebote werden in den nachfolgenden Informationen zum Datenzugang offengelegt. Die datenschutzrechtliche Zulässigkeit jeder Verarbeitung richtet sich ergänzend nach der Datenschutzerklärung und den gesetzlichen Vorschriften.

(6) Rückfragen und Einwendungen gegen Maßnahmen können unter info@yachtlogic.eu eingereicht werden. Gesetzlich vorgeschriebene Beschwerde- und Mediationsverfahren werden im jeweils anwendbaren Umfang bereitgestellt. Es wird kein obligatorisches Mediationsverfahren vor einer gerichtlichen Geltendmachung vereinbart.

Rankingbeschreibung (zu § 16 Abs. 4)

(1) In der Standardsortierung der Suchergebnisse werden als „Premium“ beziehungsweise „Top-Platzierung“ gebuchte Inserate vor nicht hervorgehobenen Inseraten angezeigt. Dies ist der Einfluss einer direkten Vergütung auf die Sichtbarkeit; der Umfang wird vor Buchung angegeben, ein dauerhaft bestimmter Rang wird nicht zugesagt.

(2) Innerhalb derselben Stufe ist die Aktualität maßgeblich: Inserate werden nach dem Veröffentlichungsdatum sortiert (neueste zuerst).

(3) Der Nutzer kann die Reihenfolge selbst wählen, insbesondere nach Preis (aufsteigend/absteigend) und Länge (aufsteigend/absteigend). Bei einer vom Nutzer gewählten Sortierung entscheidet allein das gewählte Kriterium; eine kostenpflichtige Hervorhebung wirkt sich dann nicht auf die Reihenfolge aus.

(4) Es findet keine zufällige Rotation statt, und über die genannten Premium-Platzierungen hinaus besteht keine weitere Einflussnahme einer direkten oder indirekten Vergütung auf das Ranking. Diese Rankinginformationen werden bei den Suchergebnissen leicht erreichbar bereitgestellt (Art. 5 der Verordnung (EU) 2019/1150).

Informationen zum Datenzugang für gewerbliche Nutzer (zu § 16 Abs. 5)

(1) Gewerbliche Nutzer können ihre eigenen Konto- und Profildaten sowie ihre eigenen Inseratsdaten im Kundenkonto einsehen. Für den Abruf und Export der Inseratsdaten steht gewerblichen Nutzern zusätzlich ein Daten-Feed beziehungsweise eine Schnittstelle (API) im bereitgestellten Umfang zur Verfügung.

(2) Nutzer erhalten keinen Zugang zu personenbezogenen Daten anderer Nutzer. Aggregierte, nicht personenbezogene Marktdaten fließen in Funktionen wie die Preis-Einschätzung ein. Über die beschriebenen Funktionen hinaus bestehen keine Datenzugänge für Dritte.

(3) Nach Beendigung des Vertrags bleiben die Inseratsdaten 30 Tage zum Export abrufbar; danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Bei einer Kontolöschung kann der Nutzer wählen, seine Daten sofort löschen zu lassen oder sie für 30 Tage zum Export vorzuhalten.

(4) Yachtlogic stellt keine eigenen Verkaufsangebote ein und behandelt eigene oder verbundene Angebote nicht bevorzugt. Zusätzliche Vertriebskanäle, Partnerprogramme oder angebotene Nebenwaren beziehungsweise -dienste im Sinne von Art. 3 und 6 der Verordnung (EU) 2019/1150 bestehen derzeit nicht; etwaige künftige werden offengelegt. Es bestehen keine Beschränkungen für gewerbliche Nutzer, ihre Angebote auch über andere Kanäle anzubieten (Art. 10 der Verordnung (EU) 2019/1150).